Dafür oder dagegen?

Wenn man etwas nicht haben will, was macht man dann? Wie kann man eine Situation ändern? Ist es wirkungsvoll, dagegen zu kämpfen?

Die Welt ist voller Kampf. Abgesehen von Kriegen und Gewalttaten hören wir ständig von ideellen Kämpfen. Kampf gegen Drogen, Kampf gegen Arbeitslosigkeit, Kampf gegen Krebs, Kampf gegen Armut, Kampf gegen.... die Liste könnnte noch lange fortgesetzt werden. Wie sind die Ergebnisse? Haben wir dadurch weniger Krieg, Armut, Krankheit, Ausbeutung oder was auch immer? Leider nein, die Probleme scheinen eher größer zu werden. Selbst wenn ein Problem regional kleiner wird, ist es woanders immer noch da oder wird sogar größer.

Das ganze "dagegen sein" und "ich will nicht" scheint nichts zu bringen, und wenn man sich noch so anstrengt. Dagegen zu sein ist aber die erste und oft auch einzige Reaktion unseres Egos auf ungeliebte Umstände. Um sich in seiner Haltung zu bestärken, tut sich das Ego dann gern mit weiteren Menschen zusammen, die auch dagegen sind, und so versteift man sich in dieser Haltung. Trotzdem wird vieles nicht besser. Woran kann das liegen?

Das Gesetz der Anziehung zeigt uns die Lösung: Wenn ich gegen Krieg kämpfe, womit beschäftige ich mich dann? Mit Krieg. Wenn ich gegen Armut kämpfe, womit beschäftige ich mich dann? Mit Armut. Gemäß dem Gesetz der Anziehung verstärke ich genau das, womit ich mich beschäftige, worüber ich ständig nachdenke und wohin ich meine Energie lenke. So ist es kein Wunder, daß man mit "Kampf gegen..." mehr davon bekommt. Es heißt auch: "Kampf verbindet".

Menschen, die das verstanden haben, lenken ihre Energie in die andere Richtung, in die positive. Du möchtest etwas gegen Armut tun? Dann beschäftige dich mit Reichtum und Überfluß. Wenn du selbst viel bekommst, wirst du anderen noch abgeben können. Du möchtest etwas gegen Krankheit tun? Dann beschäftige dich mit Gesundheit. Deine eigene Gesundheit wird davon profitieren, und dein Beispiel andere Menschen positiv beeinflußen.

Mutter Theresa wurde einmal zu einer Anti-Kriegs-Demonstration eingeladen. Sie lehnte ab und sagte: "Ich gehe auf keine Demonstration gegen den Krieg. Wenn Ihr eine Veranstaltung für den Frieden macht, dann ladet mich ein." Sie hatte es verstanden.

Nelson Mandela konnte als Kämpfer in jungen Jahren wenig erreichen. Obwohl sein langer Gefängisaufenthalt sehr hart für ihn war, reifte er in dieser Zeit zu einem würdevollen und friedensbewußten Menschen. Erst so war es ihm möglich, die Apartheid zu besiegen und die Bewohner Südafrikas zu einen. Er vollbrachte Großes, ohne Kampf.

Genau wie die Einwohner des Ortes, dessen Namen ich nicht mehr weiß, die sich mit einem Neonazi-Aufmarsch konfrontiert sahen. Statt zu protestieren und eine Gegendemonstration zu veranstalten, räumten sie die Straßen, schlossen die Geschäfte, zogen sich in ihre Wohnungen zurück und ließen die Rolläden herunter. Der Aufmarsch lief völlig ins Leere, und es fanden dort keine weiteren mehr statt. Hätten sie gegen den Aufmarsch gekämpft, hätten sie die Neonazis nur zu weiteren Aktionen herausgefordert. Worauf man die Energie lenkt, das wird man bekommen.

Das bedeutet nicht, daß man alles nur erdulden sollte. Manchmal ist eine gezielte Handlung, ein deutliches "Nein" erforderlich. Doch worauf richte ich danach meine Energie? Auf das Positive, auf das, was ich will, nicht auf das Problem. So werden positive Veränderungen gefördert.

Doch wie ist es dann zu verstehen, daß bei natur-jetzt auf Probleme aufmerksam gemacht wird, wie z.B. Giftstoffe, gesundheitsschädliches Verhalten oder Raubbau an der Natur? Nur als Hinweis. Um etwas schädliches einfach zu LASSEN. Nicht um dagegen zu kämpfen. Viele Menschen wissen in unserer sich ständig verändernden Welt nicht einmal, daß dieses oder jenes schädlich ist. Aufklärung hilft, schädliches zu lassen und das positive zu stärken.

Und wenn natur-jetzt hin und wieder auf Online-Petitionen oder Unterschriftenaktionen hinweist? Auf diese Weise kann man Politikern und Unternehmen kurz und einfach seine Meinung zum Ausdruck bringen, das war manchmal schon sehr wirkungsvoll. Doch du wirst von mir nie einen Aufruf zu großen Protestveranstaltungen, gar Kämpfen oder Revolutionen bekommen.

Ich empfehle jedem, sich auf die positiven Ziele zu konzentrieren, um so sein eigenes Leben zu verbessern und auf andere Menschen positives auszustrahlen. Damit kann die Welt ein bißchen besser werden, aber nicht, indem man gegen sie kämpft.

   

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